P1180489... aus den verschiedenen Arbeitsbereichen.

Was hat funktioniert? Was wird auch in Zukunft funktionieren? Was können wir konkret tun?

Das waren die Fragen mit denen sich die Landesverbandsleitung NRW und ihre Mitarbeiter während ihrer Klausur am Wochenende vom 15. – 17. Februar beschäftigt haben.

Vier Jahre Arbeit im und am neuen Landesverband NRW liegen mittlerweile hinter uns. Zeit um Bilanz zu ziehen. Als der neue Landesverband NRW offiziell gegründet wurde, gab es nur Erfahrungen aus den beiden alten Landesverbänden Rheinland und Westfalen. Und es gab einige gemeinsame Aufgaben und Herausforderungen, denen sich beide schon gestellt hatten.

Die Klausur sollte dazu beitragen den jetzigen Stand im Landesverband und der Landesverbandsleitung festzuhalten und zu schauen, welche Perspektiven sich für die zukünftige Gestaltung der regionalen Ebene erschließen und gestalten lassen. Christian Rommert hat diesen Prozess begleitet, Impulse gesetzt und der Landesverbandsleitung geholfen, den Kurs für die kommenden Jahre zu formulieren.

Der Blick zurück hat uns als Klausurgemeinschaft feststellen lassen, dass viele gute Impulse in der Arbeit des Landesverbandes aufgehen konnten. Dabei spielten die persönlichen Erlebnisse und auch die Art, wie die Einzelnen mit der überregionalen Arbeit in Kontakt gekommen sind, eine bedeutsame Rolle. Schließlich ist der Landesverband ja kein Unternehmen, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die sich alle für das Reich Gottes begeistern und ihre Gaben in diese überregionale Arbeit einbringen. In den persönlichen Berichten hörten wir von allen, dass sie irgendwann mal gefragt worden sind, ob sie sich eine Mitarbeit im Landesverband vorstellen könnten. Die Beobachtung Dritter – ein Reden Gottes durch andere Menschen – hat immer eine Rolle gespielt. Dazu kam das Bedürfnis, über den Tellerrand der eigenen Gemeinde hinaus zu schauen, um dadurch von anderen zu lernen oder die eigenen Gaben für andere Personen oder Gemeinden im Landesverband zur Verfügung zu stellen. Viele haben den Landesverband als eine offene „Spielwiese“ erlebt, auf der man mit seinen Gaben und seiner Begeisterung experimentieren konnte und viele Gestaltungsmöglichkeiten hatte. Oft hat es funktioniert, manches ist nicht vorangekommen.

Persönliche Kontakte, kurze Wege und die Botschafterrolle für das Reich Gottes, haben dazu beigetragen, sich mit Begeisterung in diese Arbeit einzubringen.

Wall klein 1In einem darauffolgenden Schritt haben wir uns mit der Zukunft beschäftigt. Was liegt vor uns, was wird auch in Zukunft funktionieren? Hier wurde festgehalten, dass wir zunächst eine betende Gemeinschaft sind. Eigentlich nur ein Punkt auf der Tagesordnung unserer Treffen oder Sitzungen, aber wesentlich für unser Zusammensein. Bei jeder Sitzung nimmt die Landesverbandsleitung Anteil am Wohlergehen der Gemeinden, soweit dies uns bekannt oder zugetragen wird. Das Gebet für die Gemeinden und ihre Mitarbeiter ist zu einem festen Bestandteil geworden. Außerdem möchte die Landesverbandsleitung in Zukunft, die Sichtweise der Landesverbandsarbeit als offene „Spielwiese“ stärker betonen und dazu einladen, Neues auszuprobieren! Vieles, stellten wir miteinander fest, ist schon im Ansatz da und kann durchaus weiter ausgebaut werden, wie Gesten der Wertschätzung und eine positive Kommunikationshaltung. Der Landesverband will mit den verschiedenen Inhalten und Projekten Quelle und Inspiration für die Gemeinden und ihre Mitarbeiter sein.

In einem weiteren Schritt ging es dann um die weitere Konkretisierung der Zukunft. Als herausragenden Punkt für die weitere Arbeit war Kommunikation das Schlagwort. Wie können wir hier noch besser werden, damit Mitarbeitende, Delegierte und die Gemeinden besser nachvollziehen können, was im Landesverband passiert, wo Mitwirkung möglich ist und wie wir arbeiten? Überlegt wurde, wie wir z.B. die Delegierten des Landesverbandsrats besser unterstützen können oder wenn Fragen zu aktuellen Themen oder der Arbeit der verschiedenen Arbeitskreise bestehen, diese aufnehmen und bearbeiten zu können. Es gab viele Ideen, wie wir hier noch besser werden können, die wir nun auf ihre Machbarkeit und Wirksamkeit hin prüfen. Ein Entschluss haben wir eindeutig miteinander getroffen: Im nächsten Jahr wird es vom 7.-9. Februar wieder eine gemeinsame Klausur der Landesverbandsleitung mit den Mitarbeitenden aus den Arbeitskreisen geben.

Wall klein 2Nachdem die Mitarbeitenden die Heimreise angetreten hatten, setzte die Landesverbandsleitung die Klausur fort, um die erzielten Ergebnisse zu priorisieren, Verantwortlichkeiten zu benennen und so die nächsten Schritte sicherzustellen.

Am Sonntagmorgen wurde Bilanz gezogen und über die nahe Zukunft der einzelnen Leitungsmitglieder gesprochen. Es wurde deutlich, dass wir bis zum Jahr 2021 vor der Herausforderung stehen, für die weitere Zukunft eine tragfähige Leitung zu finden. Die Leitung hat ab jetzt die Chance, sich auf diese anstehende Veränderung vorzubereiten und bewusst neue Leitungsmitglieder zu werben, damit die Veränderungen nicht abrupt stattfinden.

Die Klausur endete mit einem liturgischen Gottesdienst, in dem alles, das Herausfordernde und dass wofür Gott Dank gebührt, vor Ihm ausgebreitet werden konnte.

 

 

 

Beachten Sie weitere Angebote aus dem Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R.

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