Ratstagung 2020

„Machen ist wie wollen, nur krasser“.

Dieses Motto hatten wir Anfang des Jahres für die Landesverbandsratstagung 2020, die dann coronabedingt abgesagt bzw. verschoben werden musste, gewählt. Aus heutiger Sicht war das wirklich treffend. Denn nach langer Überlegung, ob wir in dieser Zeit eine Präsenz-Ratstagung abhalten sollten, haben wir uns an dieses Motto erinnert und beschlossen, mit der Tagung ein Zeichen des Aufbruchs und der Verbundenheit zu setzen. Mit der Erlöserkirche in Gelsenkirchen, die spontan zusagte, konnten wir einen Gastgeber finden, der es uns ermöglichte, die Tagung trotz Corona durchzuführen!

Und immerhin 88 Delegierte aus über 50 Gemeinden in NRW waren anwesend. Nicht sehr viele, aber gemessen an den außergewöhnlichen Umständen, doch eine beachtliche Anzahl.

Da der Landesverbandsrat in einer verkürzten Form an einem Montagabend stattfand, war die Tagesordnung v.A. von den geschäftlichen Themen wie Wahlen und den Finanzen des Landesverbandes NRW geprägt. Der wahrscheinlich wichtigste Punkt auf der Agenda betraf allerdings die Landesverbandsleitung selbst.

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Mit großem Bedauern nahm der Rat zur Kenntnis, dass Leo Schouten die Landesverbandsleitung mit sofortiger Wirkung verlässt. Gesundheitliche Gründe lassen Leo keine andere Wahl. Der Landesverband verliert damit einen sehr fähigen und lieben Mitstreiter und einen sehr kompetenten Landesverbandsleiter.

Dieter Teubert und Leo Schouten waren maßgeblich daran beteiligt, die beiden Landesverbände Westfalen und Rheinland zusammenzuführen. Diese reibungslose Verschmelzung zum Landesverband NRW wird immer auch ihr Verdienst sein. Als Landesverband NRW danken wir Leo Schouten für seinen 10-jährigen Dienst.

Aber zum Glück haben wir im Landesverband NRW schon seit vielen Jahren eine Doppelspitze mit zwei gleichberechtigten                               Landesverbandsleitern. Dieter Orzessek (im Bild links) wird den Landesverband NRW bis zur Wahl eines Nachfolgers für Leo Schouten nun vorerst alleine leiten.

Wie sich herausstellte, tat es sehr gut, diesen Rat live durchzuführen, sich endlich wieder zu begegnen, sogar zusammen einige wenige Lieder zu singen und zu spüren, dass wir zusammengehören. Ein besonderer Dank geht an die Erlöserkirche Gelsenkirchen, die das ermöglichte und ein optimaler Gastgeber war. Das Motto „Machen ist wie wollen, nur krasser“ lohnt sich offensichtlich, beherzigt zu werden.

Wir haben auf dem Rat auch eine kleine Umfrage dazu gemacht, wie es unseren Gemeinden in der Coronakrise ergangen ist und ergeht. Die Ergebnisse finden sich hier.

Werner Hahm, Mitglied der Landesverbandsleitung NRW

 

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