Annetteeine Ära geht zu Ende. Mit großer Dankbarkeit verabschiedete das GJW.NRW im Januar 2018 auf dem Herzstück seine Leiterin – Annette Lüttgens. Annette, die Löwin des GJWs, die auf unzähligen Kinderfreizeiten, Kindertagen und Kindergottesdiensten mit ihrer freundlichen und kreativen Art zu den Säulen zählte, die in Zusammenlegung des GJW Rheinlands und GJW Westfalen zum GJW NRW steuerte und über 10 Jahre im Vorstand des GJWs als Leiterin dem GJW ihren guten Stempel ausgedrückt hat. Wir vermissen sie sehr und sind sehr dankbar für ihre Leidenschaft und ihren Einsatz.
Ebenfalls auf Wiedersehn hat Dieter Krüsemann, Arbeitskreis Pfadfinder, gesagt. Dieter ist – und nichts anderes erwartet man von einem Pfadfinder – für seinen bodenständigen Sachverstand bekannt. Wir danken ihm für seinen Einsatz an Jurtenabenden, Siedlungsgründungen und für seine Mitarbeit im Bundesvorstand der Pfadfinder.
2017 haben auch Annabel Nöst, Leiterin Arbeitskreis Kinder/Jungschar, und Lea Stens, stellvertretende Leiterin Arbeitskreis Kinder/Jungschar, ihren Dienst im Arbeitskreis an den Nagel gehängt. Vielen Dank für eure Zeit, eure Gedanken, eure Leidenschaft für Kinder und das GJW.NRW.

Am 09. Dezember 2017 lud das Netzwerk Spiritualität zum bereits fünften Stille - Tag ein. Diesmal in der EFG Erkrath – Treffpunkt Leben, die die knapp 30 Teilnehmenden allerbestens beherbergte und versorgte.

"Eigentlich" läuft jeder Stille - Tag sehr ähnlich ab. Und doch ist er jedes Mal anders. Das ist für mich das Besondere an diesen Treffen. Es ist beständig, z. B. mit einem meditativen Spaziergang, dem Blick auf die Perlen des Glaubens, Übungen zur Imagination - d. h., sich gedanklich auf eine Reise durch eine biblische Geschichte zu begeben - oder "nur" dem Sitzen in der Stille. Allein darüber kann man in unserer erlebnisorientierten Welt schon ins Nachdenken kommen.

 

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu, und wir schauen zurück und voraus! Vieles entwickelt sich in unserem Landesverband NRW und wir erleben, dass Veränderungen mit Wegen und Prozessen verbunden sind. In manchen Gemeinden werden sie mit leichtem Schritt und mit Freude gegangen, woanders brauchen sie aber auch Zeit und Begleitung, vor allem dann, wenn es heißt, sich von Vergangenem zu verabschieden. Manche Wege gehen wir still und andere jubelnd. Wie gut, dass wir im Wort Gottes immer wieder Beispiele finden, wo uns Menschen vorgestellt werden, denen es ähnlich ging. Zacharias, an den wir uns in der Adventszeit wieder besonders erinnern, gibt uns in seinem Lobgesang einen wichtigen Hinweis für unseren weiteren Weg:

„Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen
das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den
Weg des Friedens.“ ( Luk.1,78,79)

Möge uns alle dieser Impuls begleiten und uns stärken für das persönliche Leben, für die Gemeindearbeit und auch, wenn wir an das Weltgeschehen denken. Lasst uns den Weg des Friedens gehen und auf ihn aufmerksam machen!

Wir möchten diesen Gruß mit einem großen DANKESCHÖN verbinden! Danke, dass Ihr Euch auch in diesem Jahr an unterschiedlichen Stellen in verschiedener Weise in die Mitarbeit unseres Landesverbandes NRW eingebracht habt. Unsere Landesverbandsarbeit lebt ja von Eurem Engagement und Eurer Unterstützung. Gemeinsam sind wir auf dem Weg und wollen uns dabei auch weiter von Gott leiten lassen.

Auf diesem Wege möchten wir Euch auch schon zur nächsten Ratstagung herzlich einladen.

Wir wünschen Euch Frieden, Freude und den Segen unsers guten Gottes für die Adventszeit, für die Weihnachtstage und darüber hinaus.

gez. Leo Schouten gez. Dieter Teubert
Landesverbandsleiter

 

 

Senioren auf großer Fahrt

Am 13.09.2017 war es wieder soweit. Abfahrt von Essen Altendorf und Duisburg Rheinhausen.

Diesmal ging es nach Giethoorn in den Niederlanden.  Aus sieben Gemeinden mit insgesamt 47 Personen waren wir an Bord.

Hier und da gab es dann auch ein freudiges Hallo.

Das Wetter zeigte sich etwas launisch, Sonne, Sturm und Regen wechselten sich ab. Aber wir saßen ja im Trockenen und genossen die Aussicht während der Fahrt. Außerdem hatten wir ja genügend Gesprächsstoff, da kam keine Langeweile auf.

Die Tagesordnung wurde wegen verkehrsbedingter Verspätung spontan umgeändert und es ging zunächst einmal zur Stärkung in das Restaurant. Da gab es reichliche Auswahl serviert von einer routinierten Bedienung.

Nur wenige Meter vom Restaurant stiegen wir dann in ein Boot zur Rundfahrt durch die Grachten . Angesichts des unruhigen Wetters wurden die Fenster geschlossen und wir starteten durch das "Venedig des Nordens".

Eine Stunde lang genossen wir eine idyllische Reise vorbei an riedgedeckten Häusern und gepflegten Gärten. Wir passierten diverse Brücken und landeten dann im Isselmeer. Schade war eben nur das regnerische und stürmische Wetter, welches gute Fotografien weitgehend verhinderte. Etliche haben es dennoch versucht.

Viel zu schnell ging diese Stunde um und es ging weiter in das örtliche Museum. Wie im Flyer beschrieben mit allem, was einen alten Torfstecher-Bauernhof ausmacht.

Einige Ausstellungsstücke weckten spontane Erinnerungen und ich selber fand die Häubchen einfach Spitze.

Wir hatten noch genügend Zeit, um die Räumlichkeiten zu erforschen und einen Kurzfilm anzusehen. Hoch zufrieden ging es dann zum Bus.

Übrigens lachte da die Sonne. Die Rückfahrt wurde uns mit Kurzgeschichten und Anekdoten versüßt. Ein ereignisreicher Tag neigte sich zum Ende und zu meiner Freude kam ich noch bei Tageslicht zu Hause an.

Nächstes Jahr geht es vielleicht in die Eifel. Unser Dank gilt dem Team vom Arbeitskreis Senioren im Landesverband NRW für ihren Einsatz.

Sigrid Dombrowski, EFG Duisburg - Mitte

 

FUL 2016 17 Modul 1 Pics IMAG2699 6Am ersten Mai-Wochenende 2017 fand der einjährige Kurs „Führen und Leiten 2.0. – das Training für Gemeindeleitungen“ mit der Übergabe der Zertifikate an die 10 AbsolventInnen einen besonderen Abschluss. Über ein Jahr lang hatte sich die Gruppe regelmäßig in sieben Wochenend-, Tages und Abendkursen getroffen, um die „Grundlagen der Gemeindeleitung“ zu erlernen. Sechs verschiedene Referenten haben in einem weiten Themenspektrum einen vielfältigen Blick auf diese Aufgabe ermöglicht.

Teil des Kurses war u.A. ein Persönlichkeitstest mit dem Anspruch ein persönliches Entwicklungsziel zu erreichen und sich in Peergruppen darin zu begleiten. Lernwerkstätten, kollegiale Beratung und ein individuelles Coaching, das helfen sollte, eine ganz konkrete Herausforderung zu bestehen rundeten das Angebot ab.

Offensichtlich war die Mischung aus Lerninhalten, Methodenvielfalt und gegenseitiger Begleitung zielführend in der persönlichen Weiterentwicklung. Das Feedback der Teilnehmenden fiel demzufolge auch sehr gut aus.

 ST 2017 CoverBericht zum Stille Tag 2017 in der EFG Gelsenkirchen-Buer

Am 06. Mai fand in der EFG Gelsenkirchen-Buer der 4. Stilletag im Landesverband NRW statt. 14 Teilnehmende und Teammitglieder verbrachten einen Tag, um Gott in der Stille, in biblischen Texten, in verschiedenen geistlichen Ausdrucksformen und der Bewegung zu begegnen.

Im Laufe des Tages gab es neben den gemeinsamen Begegnungs- und Stillezeiten verschiedene „Workshops“ wie z.B. „Die Perlen des Lebens“, „Sitzen in der Stille“, einen „Gebetspaziergang“ nach draußen und die „Lectio Divina“, eine gemeinsame biblische Textbetrachtung. Auch das Mittagessen wurde im Schweigen eingenommen, so dass jede/r seinen eigenen Gedanken und Empfindungen nachgehen konnte

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