Der Monat November ist ein dunkler und trüber Monat, in dem viele Gedenktage uns an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern und zur Umkehr mahnen.
Dieser November ist zusätzlich durch einen erneuten Lockdown gekennzeichnet.
Es wird zwar infrage gestellt und kritisiert, aber ich bin der Überzeugung, dass die Bundesregierung mit ihrer Entscheidung, weiterhin Gottesdienste zu erlauben, weise gehandelt hat. Sind doch die Gottesdienste ob in Kirchen, Synagogen oder Moscheen Orte des Trostes und der Besinnung. Das Nachdenken über unser Woher und Wohin brauchen wir nicht nur individuell, sondern wir leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Frieden und zur Solidarität in einer zunehmend nervöser werdenden Gesellschaft.
Darum mache ich hiermit den konkreten Vorschlag, wieder anzuknüpfen an die im März gut eingeführte Praxis des regelmäßigen gemeinsamen Glockengeläuts und Gebets. Auf der Homepage www.ack-nrw.de finden Sie das Gebet, das wir im März verbreitet haben, und das gut auch jetzt wieder gesprochen werden kann.
 Hier kann es direkt runtergeladen werden:
Übernehmen Sie doch die Initiative und sprechen vor Ort die Zeit ab, zu der die christlichen Kirchen gemeinsam läuten, zu der die Menschen eine Kerze anzünden und beten, zu der vielleicht auch die Türen Ihrer Gotteshäuser für das individuelle Gebet geöffnet werden! Geben Sie den Hinweis an die örtliche Presse und verbreiten Sie den IMpuls über die sozialen Medien. Ich bin sicher, viele werden mitmachen! Denn wir alle brauchen Ermutigung das Gefühl der Gemeinschaft!
Im Vertrauen auf Gott, der uns sicher durch diese Krise führen wird, verbleibe ich mit herzlichen Grüßen,
Ihre

Annette Muhr-Nelson

Habt Ihr als Gemeinde ein Projekt, das zur Einheit der Christen beiträgt und ein gemeinsames Engagement von Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen fördert?  Dann könnt Ihr Euch noch bis zum 31. Dezember für den Ökumenepreis 2021 bewerben. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) verleiht alle zwei Jahre einen Ökumenepreis. Der Hauptpreis ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert, wie Ihr neben weiteren Informationen auf der Internetseite der ACK lesen könnt.

Auszug aus Bund kompakt 35

ACK Advent Hausgebet 2020.1Das Ökumenische Hausgebet im Advent wird jährlich von der ACK-Region Südwest und der ACK in Baden-Württemberg mittlerweile traditionell veranstaltet. Dieses Hausgebet ist für viele Menschen inzwischen zu einer wertvollen Tradition in der Adventszeit geworden. Sie feiern gemeinsam als Familie, unter Freunden und Bekannten, als Nachbarschaft, in Gruppen und Kreisen auch über die Konfessionsgrenzen hinweg und vielleicht sogar als einander noch Fremde.

https://www.oekumene-ack.de/aktuell/nachrichtenarchiv/artikel/artikeldetails/oekumenisches-hausgebet-im-advent-3/ACK Advent Hausgebet 2020.2

Mit dem Zusammenwachsen der beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen geht einher, dass auch die Delegation der beiden Landesverbände in die ACK-NRW gebündelt wird. Hier laufen im Sommer diesen Jahres die entscheidenden Beratungen und Beschlussfassungen.

Erfreulich ist, dass es auf dem Gebiet des LV Rheinland Bestrebungen gibt, neue lokale ACKs zu gründen. Das ist in Mettmann und Siegburg jeweils unter Beteiligung unserer Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden der Fall.

ACK - Arbeitskreis christlicher Kirchen

Die Einheit der Christen zu fördern, ist das Ziel der ökumenischen Bewegung. In vielen Ländern geschieht dies durch Nationale Kirchen- und Christenräte. In Deutschland ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) das repräsentative Organ und Forum der christlichen Kirchen.

Derzeit gehören 16 Kirchen als Mitglieder und 4 Kirchen als Gastmitglieder zur ACK (Evangelische Kirche in Deutschland, Römisch-katholische Kirche, Orthodoxe Kirchen, Orientalisch-Orthodoxe Kirchen, evangelische Freikirchen und andere kleinere Kirchen). Dazu kommen 3 Gruppierungen bzw. Organisationen als Ständige Beobachter. Damit repräsentiert die ACK ein weites und vielfältiges Spektrum der kirchlichen Ökumene.

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