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14 NRW Mitte/Ost

Eine Region stellt sich vor

Leitbild der Region 14 das Gewächshaus

Leitbild der Region 14: das Gewächshaus

 

Gemeinsam wachsen. Voneinander lernen. Segen teilen.

Region 14 verbindet Gemeinden im Bergischen, im Oberbergischen und in Südwestfalen. Wir wollen Beziehungen stärken, Erfahrungen und Ressourcen teilen und gemeinsam mutige Schritte in die Zukunft gehen. Dabei liegt uns besonders am Herzen, junge Menschen einzubeziehen und missionarische Gemeindeentwicklung zu fördern.

Unsere Region entsteht im Rahmen des Erneuerungsprozesses „Unser Bund – Segen bewegt“. Sie soll keine zusätzliche Verwaltungsebene sein, sondern ein verlässlicher Raum, in dem Gemeinden einander unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam mehr möglich machen.

Beim ersten Regionstag am 7. Februar 2026 haben wir das Gewächshaus als gemeinsames Bild für Region 14 gewählt. Ein Gewächshaus macht Wachstum nicht selbst. Es schafft gute Bedingungen dafür: Licht, Wärme, Schutz, Raum und verlässliche Pflege. Unterschiedliche Pflanzen dürfen darin auf ihre eigene Weise wachsen.

Genauso verstehen wir unsere Region. Sie soll Gemeinden nicht vereinheitlichen oder Wachstum erzwingen. Sie soll Beziehungen ermöglichen, Gaben und Erfahrungen zusammenbringen, gute Ideen schützen und neue Schritte erleichtern. Jede Gemeinde behält ihren eigenen Charakter und gemeinsam können wir mehr voneinander lernen und füreinander da sein.

Region14 Starterteam

Das Starterteam
Das Starterteam begleitet den Übergang zum Regionalteam. Es hört zu, vernetzt Menschen und Gemeinden, bereitet gemeinsame Schritte vor und schafft Räume, in denen Verantwortung geteilt werden kann. Dabei versteht es sich nicht als geschlossener Kreis: Bei Projekten und Arbeitsgruppen sollen weitere Menschen aus den Gemeinden gezielt mitarbeiten und ihre Perspektiven einbringen können.

Mehr zum Prozess „Unser Bund – Segen bewegt“

Beitrag: Regionstag II

Regionstag II: Voneinander wissen | Voneinander lernen | Gemeinsam wachsen

25 Menschen aus 10 Gemeinden unserer Region kamen am 12. September 26 zum zweiten Regionstag der Region 14 zusammen. Nach dem ersten Regionstag im Februar ging es diesmal einen entscheidenden Schritt weiter. Weg von der Frage, wie die neue Region grundsätzlich aussehen könnte, hin zu der Frage, wie wir als Gemeinden konkret miteinander arbeiten können. Dabei wurde deutlich, Region 14 startet nicht bei null. Denn in unseren Ge-meinden gibt es bereits unglaublich viele Erfahrungen, starke Kompetenzen, tolle Projekte und wundervolle Menschen. Jetzt geht es darum, diese Stärken miteinander zu verbinden, voneinander zu wissen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

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Unsere Gemeinden als „dezentrale Gewächshäuser“
Das Bild des Gewächshauses begleitet Region 14 bereits seit dem Beginn des Regionalpro-zesses. Gemeinden befinden sich in unterschiedlichen Phasen, manches beginnt gerade neu zu wachsen, anderes trägt Früchte, manches braucht Pflege und Unterstützung und manches benötigt auch Zeiten der Ruhe, Reflexion oder Neuausrichtung.
Beim zweiten Regionstag wurde dieses Bild weitergedacht, denn unsere Gemeinden sind selbst „dezentrale Gewächshäuser“. Und innerhalb unserer Region ist bereits enorm viel vorhanden. Erfahrungen mit Gemeindeentwicklung und Wachstum, Kinder- und Jugendarbeit, Musik, Gottesdienst und Technik, sozialräumlicher Arbeit, interkulturellem Gemeindeleben, Organisation, Leitung und vielem mehr.
Die Frage lautet deshalb nicht nur, „Was braucht meine Gemeinde?“, sondern auch, „Was hat unsere Gemeinde, das andere in der Region gebrauchen könnten?“

2Was brauchen die Gemeinden unserer Region?
Bereits im Vorfeld des Regionstages hatten Gemeinden aus Region 14 in einer Umfrage ihre Erfahrungen, Erwartungen und Bedarfe eingebracht. Dabei wurden besonders drei Bereiche deutlich:
– Gemeindeentwicklung und Zukunftsfragen
– Vernetzung mit anderen Gemeinden
– Impulse für Mitarbeitende und Teams

Als hilfreiche Formen der Unterstützung wurden vor allem Vernetzungstreffen, Schulungen und Workshops sowie der Austausch von Erfahrungen und Ressourcen genannt. Genau da-ran wurde beim Regionstag weitergearbeitet.

Drei Felder standen im Mittelpunkt

– Vernetzung – von vorhandenen Stärken profitieren und miteinander unterwegs sein
– Regionale Projekte und Angebote – Dinge entwickeln und teilen, die unseren Ge-meinden tatsächlich dienen
– Regionaltage – Räume für Begegnung, Inspiration und gemeinsames Lernen schaffen.
Nicht einfach mehr machen

Und noch ein weiterer wichtiger Gedanke zog sich durch den Tag. Regionale Arbeit darf nicht einfach bedeuten, noch mehr Veranstaltungen zu produzieren. Stattdessen wurde gemeinsam überlegt, woran wir erkennen können, dass ein Projekt oder Angebot tatsächlich für mehrere Gemeinden interessant ist. Dabei kristallisierten sich zwei wesentliche Kriterien heraus. Es muss einen wirklichen Nutzen für unsere Gemeinden haben und die Qualität muss stimmen. Regionale Angebote sollen Gemeinden unterstützen, ohne ihnen Verantwortung abzunehmen. Sie sollen möglichst übertragbar sein, Ressourcen sinnvoll einsetzen, Vernetzung ermöglichen und vorhandene Erfahrungen nutzen. Das bedeutet auch, nicht jede gute Veranstaltung einer einzelnen Gemeinde muss automatisch ein regionales Angebot werden. Aber dort, wo eine Erfahrung, ein Projekt oder eine Kompetenz auch anderen helfen kann, wollen wir Möglichkeiten schaffen, sie sichtbar und zugänglich zu machen.
Von guten Ideen zu konkreten Projekten
In den Arbeitsphasen entstanden zahlreiche Ideen dafür, wie das zukünftig aussehen könnte. Genannt wurden z. B. ein Markt der Möglichkeiten, bei dem Gemeinden ihre Erfahrungen und Projekte vorstellen können. Regionale Treffen rund um Führung und Leitung, Mentoring und Zweierschaften für ehrenamtlich Leitende, Lerngruppen und Seminare zu Themen wie Predigt, Moderation oder Technik, regionale Jugendgottesdienste, Austausch zum interkulturellen Gemeindeleben, Angebote rund um Mission und Diakonie, Möglichkeiten, Kompetenzen, Bedarfe und Materialien zwischen Gemeinden sichtbar zu machen.
Die entstandenen Ideen wurden am Ende gemeinsam priorisiert. Das Starterteam nimmt diese Ergebnisse nun mit und wird prüfen, welche Projekte als erste konkret weiterverfolgt werden.

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Auch personell wird Region 14 konkreter
Neben den inhaltlichen Fragen gab es beim Regionstag auch ein wichtiges Update zur weite-ren Entwicklung der Region.
Auch das Starterteam bleibt zunächst weiter im Einsatz. Die bisherige Konstellation wurde beim Regionstag einstimmig darin bestätigt, den begonnenen Prozess bis Oktober weiterzu-führen. In dieser Zeit soll geklärt werden, wie das zukünftige Regionalteam zusammengesetzt sein und dauerhaft arbeiten soll. Gleichzeitig gilt ausdrücklich: Wer sich künftig in Region 14 einbringen und Verantwortung übernehmen möchte, ist eingeladen, sich beim Starterteam zu melden.
Ab dem 1. Januar 2027 ist die Anstellung von Lukasz Kasprowicz für Region 14 vorgesehen. Nach Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen und weiteren Prozessen soll seine Aufgabe eng mit dem verbunden sein, was die Gemeinden selbst als Bedarf benannt haben. Men-schen und Gemeinden vernetzen, vorhandene Kompetenzen zusammenbringen und Ge-meindeentwicklung unterstützen und gemeinsam mit den Gemeinden Projekte und Angebote entwickeln, die der Region tatsächlich dienen.

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Die regionale Stelle ersetzt dabei nicht das Engagement der Gemeinden. Sie soll vielmehr helfen, Verbindungen herzustellen, Prozesse zu begleiten und vorhandene Möglichkeiten miteinander zu verknüpfen. Region 14 soll sichtbar und erreichbar werden und Vernetzung funktioniert nur, wenn wir voneinander wissen. Deshalb wurde beim Regionstag direkt ein weiterer konkreter Schritt gegangen.

Wir haben eine Signalgruppe für Region 14 gestartet. Dort sollen zukünftig unkompliziert In-formationen, regionale Angebote, Projekte und Möglichkeiten zur Beteiligung geteilt werden. Die Gruppe soll ausdrücklich nicht nur für Hauptamtliche oder Gemeindeleitungen gedacht sein, sondern für Menschen aus den Gemeinden, die sich für Region 14 interessieren.

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→ Jetzt der Signalgruppe Region 14 beitreten

Auch auf dieser Seite werden wir den weiteren Prozess dokumentieren, über neue Projekte informieren und Rückblicke auf gemeinsame Veranstaltungen veröffentlichen.

Und jetzt?
Mit dem zweiten Regionstag ist der Prozess nicht abgeschlossen. Im Gegenteil. Wir haben angefangen, konkrete Verbindungen zu schaffen und erste gemeinsame Ideen zu entwickeln. Das Starterteam wird die Ergebnisse des Tages nun weiterbearbeiten und die nächsten Schritte vorbereiten. Gleichzeitig lebt Region 14 nicht von einem Team oder einer Stelle allein. Sie lebt davon, dass Menschen und Gemeinden ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und bereit sind, auch über die eigene Gemeinde hinaus zu denken.
Wenn ihr eine Idee habt, Kompetenzen einbringen möchtet oder bei einem der kommenden Projekte mitarbeiten wollt, kommt gerne auf uns zu. Denn in unserer Region ist schon unglaublich viel da. Jetzt geht es darum, es miteinander zu verbinden.

Voneinander wissen | Voneinander lernen | Gemeinsam wachsen

Beitrag: 7. Juli 2026 | Als Team klarer werden

Region14 Teamtag 2026 Team und Begegnung

 

 

Wie wird aus einem Starterteam ein Team, das die Region gut begleiten kann? Diese Frage haben wir uns bei unserem Teamtag im JuCa in Wermelskirchen gestellt. Begleitet haben uns dabei Michelle Mackels und Christoph Bartels.
Im Mittelpunkt standen unser Auftrag, unsere Zusammenarbeit und die Frage, worauf wir unsere Kräfte in der nächsten Zeit konzentrieren wollen. Mit dem Modell „Circle of Control, Influence and Concern“ haben wir sortiert:

  • Was können wir selbst gestalten?
  • Worauf können wir Einfluss nehmen?
  • Und was beschäftigt uns, liegt aber nicht unmittelbar in unserer Hand?

Dabei wurde deutlich, regionale Arbeit wird dann tragfähig, wenn sie für die Gemeinden spürbar hilfreich ist. Einfluss wächst nicht durch Positionen, sondern durch Vertrauen, Verlässlichkeit und einen erkennbaren Nutzen.
Zu unseren Schwerpunkten gehören der regelmäßige Austausch mit den Gemeinden, gute Kommunikation über den Veränderungsprozess, gemeinsame Regionstage, Qualifizierung und Mentoring sowie erste konkrete Projekte. Besonders wichtig ist uns die Vernetzung der jungen Generation.
Am Ende des Tages stand kein fertiges Organigramm, sondern etwas wertvolleres, eine gemeinsame Richtung, mehr Klarheit über unsere Rolle und konkrete nächste Schritte für den weiteren Weg zum Regionalteam.

Region14 Teamtag 2026 Arbeit und Ergebnisse

 

Beitrag: 6. Mai 2026 | Online-Treffen: Wie kann unser Gewächshaus helfen?

 

31 Menschen aus Region 14 kamen am 6. Mai digital zusammen. Das Treffen zeigte, aus dem Bild vom Gewächshaus werden nach und nach konkrete Fragen, Beziehungen und Ideen für die gemeinsame Arbeit.
Nach einem Gebet und einem Impuls aus Jakobus 1,5 blickten wir auf den bisherigen Weg zurück. Im Mittelpunkt standen zwei Fragen:


In welcher „Jahreszeit“ erleben wir unsere Gemeinde gerade?
Und was könnte das regionale Gewächshaus beitragen, damit Entwicklung möglich wird?


In kleinen Gesprächsgruppen wurde offen erzählt und aufmerksam zugehört. Genannt wurden unter anderem der Austausch guter Konzepte, gemeinsame Projekte, regionale Jugendgottesdienste, missionarische Initiativen und die Bereitschaft, neue Methoden und Strukturen auszuprobieren.
Außerdem informierte das Starterteam über die nächsten Schritte im regionalen Prozess und über die Planung einer Stelle für die regionale Begleitung. Rückmeldungen aus den Gemeinden waren ausdrücklich erwünscht.

Das Treffen machte deutlich, Region wird dort konkret, wo Gemeinden ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Der nächste wichtige Schritt ist der Regionstag am 12. September 2026.

Beitrag: 21. März 2026 | Region 14 wird sichtbar


Bei der Ratstagung des Landesverbandes NRW wurde sichtbar, was in den vergangenen Monaten gewachsen ist. In allen fünf künftigen NRW-Regionen haben sich Menschen auf den Weg gemacht, Verantwortung zu übernehmen. Auch Region 14 war mit ihrem Starterteam vertreten.

Die Ratstagung fand am 21. März in der New Life Church Düsseldorf statt. Die Starterteams wurden vorgestellt, mit Applaus bestätigt und am Ende gemeinsam gesegnet. Damit bekam die neue regionale Struktur nicht nur einen organisatorischen Rahmen, sondern viele konkrete Gesichter.

Inhaltlich wurde die Richtung bekräftigt: Die neuen Regionen sollen Gemeinden vor Ort stärken. Die vorgesehenen Mittel sollen vor allem in hauptamtliche Unterstützung fließen, zu gleichen Teilen in die Arbeit mit der jungen Generation und in missionarische Gemeindeentwicklung.
Für uns war dieser Tag ein wichtiges Signal, Region 14 ist keine Idee auf dem Papier. Menschen aus unterschiedlichen Gemeinden verbinden sich, übernehmen Verantwortung und gestalten den weiteren Weg gemeinsam.

Zum ausführlichen Rückblick auf die Ratstagung 2026

Beitrag: 7. Februar 2026 | Unser erster Regionstag: Das Gewächshaus entsteht

Region14 Regionstag I 2026 Begegnung und Gemeinschaft

Mehr als 50 Menschen aus den Gemeinden der Region 14 kamen am 7. Februar in der EFG Wermelskirchen-Neuschäferhöhe zum ersten Regionstag zusammen. Es war ein Tag des Kennenlernens, Zuhörens und gemeinsamen Entdeckens und der Anfang unseres Bildes vom Gewächshaus.
Mit dem Jahreszeitenmodell haben wir zunächst wahrgenommen, wie unterschiedlich unsere Gemeinden unterwegs sind. Manche erleben Aufbruch und Frühling, andere eine reife Sommerzeit, Ernte im Herbst oder eine Phase des Rückzugs und der Neuorientierung im Winter. Keine Jahreszeit ist besser als die andere, jede bringt eigene Chancen und Bedürfnisse mit.


Aus dieser Vielfalt entstand unser gemeinsames Leitbild, das Gewächshaus. Ein Gewächshaus lässt Pflanzen nicht auf Kommando wachsen. Es schafft Bedingungen, in denen Wachstum möglich wird: Licht und Wärme, Schutz und Pflege, Raum zum Wurzeln und Platz für Unterschiedlichkeit.
Genau so soll Region 14 sein, kein starres Dach über den Gemeinden, sondern ein unterstützender Raum. Wir wollen Erfahrungen teilen, einander ermutigen, Ressourcen verbinden, missionarische Schritte ermöglichen und die junge Generation bewusst beteiligen.
In Gesprächen und Arbeitsphasen sammelten wir, was dafür gebraucht wird, ehrlicher Austausch, gegenseitige Unterstützung, gute Vernetzung und gemeinsame Projekte. Das Starterteam nahm die Ergebnisse mit, um sie in den nächsten Treffen weiterzuentwickeln.
Von diesem Tag aus ging der Prozess weiter zur Ratstagung im März. Das Gewächshaus begleitet uns seitdem als Bild und als Auftrag.

Region14 Regionstag I 2026 Gewächshaus und Ergebnisse

 

 

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